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Keilrahmen zusammenbauen und selbst mit Leinen bespannen

Keilrahmenbügel Aufhängebügel Keilrahmen

Keilrahmen mit Leinen bespannen

Zum Bespannen eines Holz Keilrahmens benötigen Sie vier Keilrahmenleisten (mit Nut und Feder), ein Leinengewebe, eine Keilrahmen-Spannzange, einen Metallhammer, einen Gummihammer, einen Hand-Tacker, einen Winkeleisen (oder ähnliches), eine Schere und eine Paketschnur.

 

Keilrahmen Schenkel zusammensetzen

Stecken Sie die Schenkel des Rahmen im rechten Winkel zusammen und klopfen Sie diese mit dem Gummihammer ganz vorsichtig ineinander (auf gleiche Außenseiten achten). Ab einer Schenkellänge von 70cm würde ich zur Unterstützung eine Zwischenleiste / Kreuz anbringen. Den rechten Winkel überprüfen und NICHT verleimen!

 

Leinwand unter den Keilrahmen legen und ausrichten

Bei einem gerollten Versand von Burgstallers-Art ist das überschüssige Gewebe nicht vorhanden. Da aber die Bilder vorher alle rückseitig auf den mitgelieferten Keilrahmen geklammert waren, passt das Gewebe. Die auseinander getrennten Keilrahmenleisten sind mit oben / Unten / rechts / links beschriftet (beschriftet nach der Rückansicht!)

 

Leinwand mit Hilfe Spannzange und Tacker befestigen

Schlagen Sie das Gewebe um die Keilrahmenleiste und tackern Sie es in der Mitte und an den Ecken zur Fixierung fest. Dann wird auf der gegenüberliegenden Seite das Leinen mit der Spannzange über die Kante geschlagen und ebenfalls in der Mitte und an den Ecken fest getackert (1x). Nutzen Sie dabei die Hebelwirkung der Spannzange, so dass Sie ein feste Spannung erhalten, ohne das Gewebe zu zerreißen. Unschöne Faltkanten können Sie durch Anfeuchten an der Rückseite entfernen. Nun wiederholen Sie den Vorgang auf den anderen beiden Seiten. Nach der Fixierung jeder Seite in der Mitte und an den Ecken können alles ordentlich fest tackern. Dabei immer auf Spannung achten und die Spannzange verwenden.

Schlagen Sie im Anschluss die Ecken um und tackern Sie sie fest.

 

Keile in die vorgesehenen Schlitze in der Ecke einsetzen

Setzen Sie nun die mitgelieferten Keile in die vorgesehen Schlitze an den Keilrahmenecken vorsichtig mit dem Hammer ein (Achtung, nicht zu fest, sonst durchtrennen Sie die Leinwand). Durch das Auskeilen können Sie das Gewebe wieder etwas straffen.

 

Vor Verzug schützen

Zum Abschluss bringen Sie noch eine Diagonal verlaufende Schnurverspannung an. Damit können Sie evtl. leicht schiefe Keilrahmen gerade richten, indem Sie sie in der Mitte auf Spannung bringen und fest tackern.

 

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